Ausblick auf die weitere Kriegsführung in der Ukraine
Nach dem Reset gibt es eine kleine und eine große Lösung
Jenseits des täglichen Propagandaquarks aus London, dem Unsinn aus Kiew, der Durchhalteparolen westlicher Medien und der kriegslüsternen Rhetorik einiger osteuropäischen Staaten, gibt es sehr gute militärische Einschätzungen zum weiteren Kriegsverlauf aus den Reihen des österreichischen Bundesheeres oder der deutschen Bundeswehr.
Das hier verlinkte Video des Bundesheeres gibt einen ersten Einblick in die weitere Kriegsführung beider Konfliktparteien in 2023. Tatsächlich sind jedoch, mutmaßlich ab Januar, umfassende Operationen vor allem der russischen Streitkräfte zu erwarten.
Während einige westliche Militärs noch davon ausgehen, dass Russland die Ukraine mit Offensiven in Richtung Kreminna und Mariupol kommen lässt, um die Kampfkraft Kiews zu zerstören, sagen wir Kriegsreporter einen vollständigen Reset der russischen Kriegsführung, sowie eine kleine- und eine große Offensivlösung voraus.
Der Eröffnungsschlag Russlands, nach der vollständigen Integration der inzwischen ausgebildeten Reserven in die russischen Kampfverbände, wird die Festungsanlagen von Marinka, Adiivka, Toretsk, Bakhmut, Soledar, zerschlagen. Die russischen Streitkräfte, werden diese Städte mit Umfassungsoperationen einnehmen. Die Ausgangspositionen und die künftigen Angriffsstoßkeile, sind auf den derzeit verfügbaren taktischen Militärkarten bereits in den Ansätzen zu sehen.
Der gesamte Großraum Siversk, wird dabei über Vorstoßoperationen über den bereits heute vorhandenen tiefen Angriffskeil zwischen Soledar und Vesele in Richtung Fedorivka und dem vorhandenen Tiefraumvorstoß Richtung Torske, Yampil, Lyman, einfach abgeschnitten werden.
Die ukrainische Armee kann sich dann - vorübergehend - noch entlang der Ballungsraumlinie Sloviansk, Kramatorsk verteidigen. Dies ist die mutmaßlich die erste erwartbare Offensivwelle, die man unter der Bezeichnung: "Befreiung des Donbass" zusammenfassen könnte.
Die zweite große Offensivlösung, die wir Kriegsreporter jedoch nicht vor zumindest einer weiteren russischen Mobilisierungswelle erwarten, also zeitlich ab Beginn des Sommers 2023, wird aus unserer Sicht zumindest die gesamte Eroberung der Oblaste Charkiw und Dnipropetrowsk, bis an den Dnjepr umfassen.
Einfach, weil hierdurch die russische Verteidigungsfront sinnvoll verkürzt wird und der Ukraine wesentliche industrielle-, landwirtschaftliche- und Rohstoffressourcen genommen werden.
Darüber hinaus kann es weitere Offensivschläge, etwa zur Einnahme Kiews oder der Eroberung der nordwestlichen Ukraine geben, um den westlichen Nachschub in die Ukraine zu unterbinden. Dies wird wesentlich davon abhängen, was dem ukrainischen Militär, nach den russischen Offensiven, noch an Restkampfkraft verbleibt.
Insgesamt gehen wir Kriegsreporter von einer vollständigen Kapitulation der Ukraine spätestens gegen Ende 2023 oder im Frühjahr 2024 aus. Viele Militärs sehen diese Entwicklungen ähnlich, auch wenn die Öffentlichkeit hierüber in der Regel, aus den Gründen der Aufrechterhaltung des Unterstützungswillens für die Ukraine, nicht informiert wird.
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