Vor den großen Offensiven -
Festungsstädte wie Bakhmut werden umfasst und abgeschnitten
Während Witterung und der noch nicht abgeschlossene russische Truppen- und Materialaufmarsch aktuell großräumige Offensiven Moskaus noch verhindern, deutet die russische Armee bereits heute an, was die Ukraine in Kürze auf dem Schlachtfeld erwartet.
Die Festungsstadt Bakhmut, in die die Ukraine zuletzt starke Eliteverbände verlegte, wird aktuell von den russischen Streitkräften umfasst, siehe Bebilderung.
Moskaus Streitkräfte schicken sich an Bakhmut im Osten und im Westen zu umgehen, während die ukrainischen Truppen im Süden durch starke frontale Bindungsangriffe gebunden werden.
Sobald die russischen Verbände sichere Beschusspositionen auf die einzigen derzeit noch offenen Hauptversorgungsstraßen T0504 in Richtung Ivaniske im Westen und T0513, Richtung Yahidne im Osten erreichen, oder sie gar vollständig abschneiden, sind die ukrainischen Einheiten gezwungen sich entweder zurückzuziehen oder in Gefangenschaft zu geraten.
Ähnliche Umfassungen zeichnen sich gegenwärtig in den Festungsstädten, Marinka, Adiivka, Toretsk und Soledar ab.
Möglich werden diese Operationen zunächst durch die russische Schaffung von Materialüberlegenheiten auf engsten Räumen und die neue Angriffsschwerpunktbildung der russischen Armee, nach den Frontverkürzungen und Truppenverstärkungen der letzten Wochen.
In dieser Taktik zeigt sich die neue Befähigung, der ausgewechselten russischen Stabsführung, auf dem Schlachtfeld. Noch bevor die eigentliche russische Offensive begonnen hat, schafft das russische Militär, unter einer geschickten Ausnutzung seiner vorhanden Mittel, offensive Tatsachen.
Die derzeitige zügige Vormarsch der russischen Einheiten unter den erschwerten Bedingungen der Witterung und des begrenzten Materials, um Bakhmut. lässt erahnen, was eine neue Offensive unter dem neu eingesetzten russischen Oberkommandierenden, General Surovikin, erwarten lässt.
Der Donbass wird einfach überrollt werden, indem die Festungsstädte in militärischen Großraum- und Umgehungsoperationen ganz einfach abgeschnitten werden.
Bakhmut ist nur ein erster Fingerzeig auf den Sturm, den die Ukraine in den künftigen Vormärschen der russischen Armee erwartet.
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